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Kork
Mit dem Begriff Korkboden oder Korkparkett ist eine äußerst hochwertige Alternative im Bereich der Bodenbeläge gemeint, die immer mehr Anklang beim Verbraucher findet. Korkparkett bietet sich für fast alle Räumlichkeiten im Innenbereich an, außer vielleicht in Nass- und Feuchträumen. Er strahlt eine wohlige Fußwärme aus, ist leicht zu pflegen und gerade für Allergiker sehr empfehlenswert. Diese Eigenschaften sorgen dafür, dass Korkböden den herkömmlichen Fußbodenbelägen wie Teppich, Parkett, Laminat und PVC immer öfter den Rang ablaufen.
Die Rinde der Korkeiche liefert das Rohmaterial für Korkparkett. Sie wird heute hauptsächlich in Portugal gewerbemäßig angebaut. Die Rinde wird vom Baum abgeschält, und dann erst einmal zu Granulat verarbeitet. Mit Hilfe von Bindemittel kann dieses Granulat dann zu Platten gepresst werden. Im Idealfall sollte das Bindemittel lösungsmittelfrei sein, damit der Kork die natürlichen Eigenschaften, die so geschätzt werden behält. Aus den so gefertigten Platten werden dann die Korkparkettstücke gesägt, die dann genau wie beim Fertigparkett verlegt werden können. Meist verfügt Korkparkett also auch über das Nut und Feder System, und kann daher auch von Laien relativ leicht verlegt werden. Allerdings sollte man beim Verlegen auf die Struktur der Korkparkett-Stücke achten, denn selbst Stücke aus dem gleichen Paket können stark voneinander abweichen. Dies gilt auch für die Farbe. Es empfiehlt sich daher bei der Zusammenstellung der verschiedenen Platten auf die Sortierung zu achten und auch Platten aus anderen Paketen heranzuziehen, um ein einheitliches Bild des Korkbodens zu erreichen.
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